thomas wegner

sounddesign und klangregie

Thomas Wegner arbeitet seit 2003 als freiberuflicher Sounddesigner, Klangregisseur und Toningenieur im Bereich Musiktheater und zeitgenössischer Musik. Seit 2013 ist er mit dem Ensemble Musikfabrik, Köln verbunden und europaweit auf Tournee. Seit 2018 leitet er die Abteilung für Akustik und Ton der Ruhrtriennale, seit 2020 ist er als künstlerischer Berater Sounddesign für die Eigenproduktionen des Festivals zuständig.

Er hat mit zahlreichen Orchestern, Ensembles, Regisseur:innen, Komponist:innen und Dirigent:innen zusammengearbeitet, wie dem Bayerischen Staatsorchester, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Klangforum Wien, mit Christoph Marthaler, Claus Guth, Rebecca Saunders, Michael Wertmüller, Sylvain Cambreling, Peter Rundel, Titus Engel, Barbara Hannigan und vielen mehr.

Von 1997 bis 2013 arbeitete er als Komponist für Film und Bühne unter anderem für die Schauspielhäuser in Bochum, Essen, Duisburg, Moers und Wuppertal.

Kritiken

"...Was das Klangforum Wien, die zwölf Sänger:innen vom Chorwerk Ruhr, der Dirigent Peter Rundel und der Sounddesigner Thomas Wegner leisten, ist kaum mit Worten zu beschreiben. Diese hochkomplexe Musik scheint am idealen Ort ideale Interpret:innen gefunden zu haben, fast neu erfunden worden zu sein" Die Deutsche Bühne "Ich geh unter lauter Schatten" -2022

"...It is hard to imagine a more lavish treatment for this music. Ulrich Schneider’s light and Thomas Wegner’s sound design are artworks in themselves, weaving a sensual, all-enveloping magic in the cavernous space." Financial Times über "Ich geh unter lauter Schatten"-2022

".. ...gleichwohl in der von der Technik grandios bespielten Akustik der Halle (Sound Design: Thomas Wegner) als Klangerlebnis bestechend präsent. Es entsteht eine Aura des nicht mehr Fassbaren." OMM "Ich geh unter lauter Schatten" -2022

"...weil Thomas Wegner ein tolles Sounddesign geschaffen hat, einen Klang, der in dieser Halle lebt, durch sie hindurch tourt, ... Man möchte, trotz extremer Lautstärken, von einer wunderbaren Leichtigkeit des Klangs sprechen." Die Deutsche Bühne über D.I.E. -2021

"Der Sounddesigner Thomas Wegner war für die akustische Inszenierung der Stücke „Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend“ und „Evolution“ verantwortlich. In der Verschränkung von physikalischen und psychoakustischen Parametern der Hörwahrnehmung realisierte er akustische Räume, die weit mehr als den Ton über die Rampe bringen." - Bühnentechnische Rundschau - 2019

"Wie so oft bei einer Inszenierung Marthalers ist dessen Sprache nicht das Wort, sondern der Klang. Wenn er am Ende Luigi Nonos Komposition über Auschwitz (...) in den leeren Rängen verteilt, wird aus der Synthese zwischen dem Bild des Leidens und Nonos Geräusch gewordenem Leiden ein Drittes – grosse Kunst."- NZZ über „Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend“ - 2019

"Es grenzt an ein Wunder, dass die Kommunikation der Musiker über die weiten Strecken des Riesenraums frappierend präzise bleibt und die Klänge durchhörbar bleiben." Frankfurter Neue Presse über "Universe, Incomplete" -2018

"Auch diesmal war die Einrichtung durch Thomas Wegner und sein Team wieder hervorragend; plastisch, räumlich, von großer Natürlichkeit und perfekter Balance zwischen Orchester und Singstimmen." - fabiuskulturschockblog über "Pelléas und Mélisande" - 2017

"Unterstützt wird das ganze Spektakel von einer rundum gelungenen und keinen Moment langweiligen Audiokulisse (...) was die Darbietungen auf der Bühne brillant umrahmt. Zusammen mit der perfekt auf den Punkt gebrachten Lichtshow also insgesamt nicht nur ein echter Hinkucker – sondern eben auch ein echter Hinhörer." - Event Rookie über Urbanatix - 2015